Feierliche Errichtung der Seelsorgeeinheit Hohenstoffeln-Hilzingen

 „Nicht alle Tage spricht ein Bürgermeister in einer Kirche zu seinen Mitbürgern,“ sagte Franz Moser und beglückwünschte die Mitglieder der Katholischen Pfarrgemeinden von Hilzingen, Binningen, Duchtlingen, Riedheim,  Schlatt a.R. und Weiterdingen. „Es freut mich, dass das Gebiet der katholischen Seelsorgeeinheit nun genau mit dem von Hilzingen übereinstimmt.“

 Voraussetzung dafür war, dass die Filialkirchengemeinde Schlatt a. R. von Büsslingen abgetrennt und mit Riedheim zusammengeschlossen wurde und dass alle Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der genannten Dörfer (siehe Bild) sich in einer vertraglichen Kooperationsvereinbarung künftig zur Zusammenarbeit verpflichtet hatten.

 Nach diesen Vorbereitungen hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum 18. September 2005 die Seelsorgeeinheit „Hohenstoffeln-Hilzingen“ nun formell errichtet. Das gab Dekan Heinz Neckermann (Engen) in einem gemeinsamen Festgottesdienst der sechs katholischen Hilzinger Pfarreien bekannt. Zum Leiter der 5000 Katholiken umfassenden Seelsorgeeinheit und des Seelsorgeteams ernannte er Pfarrer Julius Schmitt.

 

 Als Zeichen dafür, dass nicht der Hohenstoffeln, der gemeinsame Pfarrer oder der neue Kooperationsvertrag Mittelpunkt der Seelsorgeeinheit sein werden, sondern der gemeinsame Glaube, entzündeten die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden sechs große mit dem Regenbogen als Bundeszeichen geschmückte Kerzen. Die Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit auf der Basis des gemeinsamen Glaubens ist in vielen Bereichen in den vergangenen Jahren immer intensiver geworden. Beispiel dafür  war die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes, bei der Organisten, Chor- und Bandmitglieder als allen Pfarreien harmonisch und frei von Misstönen zusammengewirkt haben.